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Wie lüftet man richtig?

Jedes Mal beim Kochen, Duschen oder Waschen wird im Wohnraum feuchte Luft erzeugt. Wir wollen zeigen, warum feuchte Luft in Räumen gefährlich werden kann und wie Sie richtig lüften.


Richtig lüften für ein gesundes Raumklima

Diese Frage hören wir oft: Wie lüftet man richtig? Schimmel sieht natürlich unschön aus, kann aber vor allem auch die Gesundheit gefährden. Wenn zum Beispiel die Sporen des Schimmelpilzes in die Lunge gelangen, können Atemwegserkrankungen wie Asthma die Folge sein. Daher sollte Schimmel in der Wohnung immer gründlich entfernt werden. Noch besser ist es, wenn sich erst gar kein Schimmel bildet. Richtig lüften ist dabei eine wichtige Strategie zur Schimmelbekämpfung. Wenn die warme Luft voller Feuchtigkeit regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht wird, entsteht kein Kondenswasser und damit auch kein Schimmelbefall an den Wänden. Ein gesundes Raumklima sowie eine optimale Zirkulation der Luft beugen Schimmel vor.


Richtig lüften gegen Schimmel in der Wohnung

Schimmel bildet sich mit Hilfe von Wärme und von Wasser. Experten gehen davon aus, dass in einem Wohnraum die optimale Zimmertemperatur bei etwa 20 Grad liegt. Die Luftfeuchtigkeit sollte einen idealen Wert von ungefähr 50 Prozent haben. Unter diesen Bedingungen kann sich Schimmel gut entwickeln. Beträgt die Luftfeuchtigkeit ein niedriges Niveau von weniger als 30 Prozent, entsteht zwar kein Schimmel, doch das Raumklima ist zu trocken. Auch das schadet der Gesundheit des Menschen.

Wie lüftet man richtig? Für ein angenehmes Raumklima und zur Vermeidung von Schimmelbildung ist richtig lüften die wesentliche Grundvoraussetzung. Besonders gefährdet sind in der Wohnung oder im Haus Räumlichkeiten wie das Bad, das Schlafzimmer und die Küche. Besondewie lüftet man richtig?rs hier sollten die Möbel wie Schränke so positioniert werden, dass kein unsichtbarer Schimmel entsteht. Wenn große Möbel zu nah an der Wand stehen, beeinträchtigt das die wichtige Luftzirkulation. Genau dann entsteht Kondenswasser z.B. hinter Schränken und Schimmel entsteht praktisch zwangsläufig.

Um den Schimmel zu beseitigen, gibt es im Fachhandel und Baumärkten verschiedene Produkte. Vor der Anwendung muss der Schimmelpilz zunächst vollständig entfernt werden. Mit Einmalhandschuhen und Mundschutz kann der Pilz beseitigt werden. Nun kann der Schimmelentferner aufgetragen werden. Wenn Sie nun richtig lüften, kann sich kein neuer Schimmel bilden.


Wie lüftet man richtig? Richtig lüften im Sommer

Schimmel kann sich auch im Sommer bilden. Hier ist vor allem das Schlafzimmer gefährdet, wenn Sie nicht richtig lüften. Bei falschem Lüftungsverhalten kann sich der Schimmelpilz gut und schnell entwickeln. Im Sommer ist es dabei wichtig, wie folgt beim Lüften vorzugehen.

Wie unsere Luftentfeuchter Test zeigt, ist es empfehlenwert, mit dem Hygrometer regelmäßig die Feuchtigkeit im Innenbereich zu messen. Zusätzlich sollten Sie mit einem weiteren Hygrometer die Luftfeuchtigkeit im Außenbereich beobachten. Liegt die Luftfeuchtigkeit draußen niedriger als im Wohnraum, ist der richtige Zeitpunkt zum Lüften. An heißen Sommertagen heißt das: vor allem früh morgens und spät am Abend ausgiebig lüften. Dazu sollten die Fenster weit geöffnet werden. Vielleicht lässt sich sogar Durchzug schaffen, denn so erfolgt der Austausch der Luft besonders schnell und effektiv. Nehmen Sie sich Zeit zum Lüften. Sie können bedenkenlos zwanzig bis dreißig Minuten die Fenster offenstehen lassen. Anschließend sollten die Fenster auch wieder richtig geschlossen werden. Wenn die Fenster gekippt werden, kann warme und feuchte Luft wieder ins Zimmer gelangen. Nach dem Lüften am späten Abend können die Fenster über Nacht gekippt bleiben. In dieser Zeit kann die übrige, feuchte Luft nach draußen entweichen. Vor allem im Schlafzimmer haben Sie so immer frische Luft und können gut schlafen. Auch im Wohnzimmer, wo vielleicht viele Pflanzen oder ein Aquarium ihren Platz haben, gilt dies ebenfalls.


Wie lüftet man richtig? Richtig lüften im Winter

Wenn es im Winter drinnen kuschlig warm ist und draußen eisig kalt und frisch, scheuen sich viele vor dem Lüften. Das ist ein fataler Irrtum. Denn in den Wohnräumen entsteht auch durch die Heizungsluft ein ungünstiges Klima, die Luftfeuchtigkeit nimmt schnell zu. Das wiederum fördert die Schimmelbildung. Daher ist es besonders wichtig, auch im Winter richtig zu lüften und die Luft auszutauschen. Am besten gehen Sie dabei wie folgt vor:

Experten raten dazu, im Winter mehrmals täglich, dafür nur kurz zu lüften. Das verhindert, dass das Zimmer stark auskühlt. Dennoch erfolgt der notwendige Luftaustausch. Auch im Winter ist es empfehlenswert, mit dem Hygrometer regelmäßig die Luftfeuchtigkeit der Wohnräume zu messen, um Schimmel vorzubeugen. Sie sollten immer dann lüften, wenn die Anzeige des Hygrometers im oberen Bereich ist und die optimale Luftfeuchtigkeit für den entsprechenden Raum anzeigt. Beim Lüften sollten natürlich die Heizungen ausgeschaltet werden. So sparen Sie Energie und Geld und schonen dabei auch Klima und Umwelt. Beim Lüften sollten die Fenster so weit wie möglich geöffnet werden. So gelangt die frische und trockene Luft von draußen in den Raum und die warme, feuchte Luft des Raums kann nach draußen entweichen. Auch hier können Sie mit einem Durchzug arbeiten, um den vollständigen Luftaustausch schneller zu erreichen. Im Winter raten wir dazu, nicht länger als fünf bis zehn Minuten am Stück zu lüften, um die Wärme im Raum weitgehend zu speichern. Im Winter können in unbeheizten Räumen wie im Keller oder in der Garage die Fenster gekippt werden. Das fördert den regelmäßigen Luftaustausch und die Schimmelbildung ist eigentlich ausgeschlossen. In der kalten Jahreszeit können Sie gern drei bis fünfmal am Tag lüften. So steigt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht zu schnell und zu hoch.

Richtig lüften ist vor allem wichtig bei Tätigkeiten wie Kochen, Duschen und Baden, Bügeln oder ähnliches.

Fazit: Wie lüftet man richtig?

Auch wenn Sie kein Hygrometer besitzen, sollten Sie z. B. im Schlafzimmer morgens und abends lüften. Eine hohe Luftfeuchtigkeit und damit auch Schimmel kann entstehen, wenn Sie nach Tätigkeit wie Bügeln, Kochen oder Duschen den Raum nicht richtig lüften. Im Winter kann die Wäsche zum Beispiel bei gekipptem Fenster im Kellerraum trocknen. Möbel sollten nie zu nah an der Wand stehen, denn dahinter bildet sich Kondenswasser, der optimale Nährboden für Schimmel. Ob nun Neubau oder Altbau, der richtige Luftaustausch ist immer wichtig, im Sommer wie im Winter, auch bei gut isolierten Gebäuden. Ideal ist es, wenn Sie regelmäßig die Luftfeuchtigkeit messen können. Experten raten, im Winter früh morgens und spät abends zu lüften, im Winter drei bis fünf Mal täglich etwa fünf bis zehn Minuten. So sparen Sie sich Ärger mit Schimmel und haben immer ein gesundes, angenehmes Raumklima.